Willkommen zu unserer Februar-Schneckenpost! Wir versorgen dich mit genussvollen Neuigkeiten aus der Welt von Slow Food im Februar...
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Liebe Slow Food Freundin, lieber Slow Food Freund! Ein neues Jahr liegt vor uns – und mit ihm viele Gelegenheiten, Genuss bewusst zu leben, Verantwortung zu übernehmen und Vielfalt sichtbar zu machen. Auch unser erster Newsletter im Jahr 2026 setzt mit dem fort, was uns im Kern ausmacht: dem Blick auf jene Menschen, Betriebe und Initiativen, die zeigen, wie gutes, sauberes und faires Essen heute und morgen gelingen kann. In dieser ersten Ausgabe des Jahres rücken wir die Landwirtschaft als Fundament unserer Esskultur in den Mittelpunkt. Mit Farming For Nature begrüßen wir einen neuen Netzwerkpartner, der Bäuerinnen und Bauern sichtbar macht, die Biodiversität nicht als Zusatz, sondern als Grundlage ihrer täglichen Arbeit verstehen. Wir stellen die Initiative vor, erzählen von ihren Biodiversitäts-Botschafter:innen – und laden euch ein, engagierte Betriebe aus eurem Netzwerk für die Auszeichnung 2026 zu nominieren. Aus unserem eigenen Netzwerk nehmen wir euch mit ins Mühlviertel: Die Loisnhof Bergkäserei steht für konsequente Heumilchwirtschaft, handwerkliche Reifung und Käse mit Charakter. Warum Bio für Sandra und Christian Stöbich gelebte Haltung ist und was ihren Grana Granit so besonders macht, lest ihr im Porträt im Slow Food Genussführer – und schmeckt ihn gleich weiter in der neuesten Ausgabe unserer Rezept-Kolumne „Slow Food in deiner Küche“: Unsere Slow Food Köchin Babs Zobl zeigt mit ihrem Rezept für Gougères aus Grana Granit, wie ein französischer Klassiker und ein regionales Spitzenprodukt eine überraschend harmonische Verbindung eingehen. Zum Auftakt ins neue Jahr laden wir euch außerdem ein, in unseren Veranstaltungen zu gustieren: Farming For Nature lädt zum Online-Küchentischgespräch zu lebendigen Böden und der Markt der Erde Parndorf ruft beim kommenden Markttag das Motto „Wärme von innen“ aus. Wir freuen uns auf ein gemeinsames Slow Food Jahr voller Vielfalt, Austausch und Genuss. Herzliche Grüße euer Team von Slow Food Österreich | |
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Farming For Nature – Bäuerinnen und Bauern als Botschafter:innen für Biodiversität | |
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| Stück um Stück wächst unser Slow Food Netzwerk in ganz Österreich. Mit der Initiative Farming For Nature gewinnen wir einen Partner, der einen unserer zentralen Werte teilt: den respektvollen Umgang mit Natur, Tieren und Ressourcen – und die Überzeugung, dass Qualität in der Landwirtschaft dort entsteht, wo Vielfalt bewusst mitgedacht wird. Farming For Nature macht jene Bäuerinnen und Bauern sichtbar, die tagtäglich Verantwortung für unsere Kulturlandschaften übernehmen und zeigen, wie Biodiversität nicht als romantisches Ideal, sondern als tragfähige Grundlage für resiliente Betriebe gelebt werden kann. Im Zentrum der Initiative stehen die Biodiversitäts-Botschafter:innen. Jährlich werden bäuerliche Betriebe aus ganz Österreich nominiert, eine unabhängige Jury wählt fünf davon aus, deren Arbeitsweise besonders inspirierend ist. Die Bandbreite der Betriebe ist groß – was sie verbindet, ist der achtsame Umgang mit Boden, Tieren und Landschaft sowie die Bereitschaft, Erfahrungen und Know-How weiterzugeben. In unterschiedlichen Formaten – von Hofspaziergängen über Online-Küchentischgespräche bis hin zu Kurzfilmen – schafft Farming For Nature Sichtbarkeit, vermittelt praxisnahes Wissen und macht Mut, Landwirtschaft vielfältig weiterzudenken. Aktuell sucht Farming For Nature die Biodiversitäts-Botschafter:innen 2026 und hat uns eingeladen, Betriebe aus unserem Slow Food Netzwerk zu nominieren. Nominiert also gerne Bäuerinnen und Bauern, die – sich mit Herzblut für Biodiversität und den Erhalt der Natur einsetzen, – innovative Wege gehen, um Landwirtschaft und Artenvielfalt in Einklang zu bringen, – und ihr Wissen aktiv mit anderen teilen, um nachhaltige Landwirtschaft weiterzutragen. Hier geht’s zur Nominierung: | | | |
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Aus unserem Slow Food Netzwerk: die Loisnhof Bergkäserei In Sarleinsbach im Mühlviertel liegt die Loisnhof Bergkäserei, ein bio-zertifizierter Familienbetrieb, der seit 2018 konsequent auf Heumilchwirtschaft setzt. | |
| | | Sandra und Christian Stöbich bewirtschaften den Erbhof aus dem 18. Jahrhundert mit rund 35 Kühen, die ausschließlich frisches Gras und Heu bekommen. Aus der aromatischen Heumilch entstehen handwerklich hergestellte Käse mit Charakter: vom würzigen Hartkäse über Schnittkäse mit Bockshornklee bis hin zum lange gereiften Extrahartkäse mit feiner Kristallstruktur, liebevoll gepflegt mit Leinöl, dem „flüssigen Gold“ des Mühlviertels. Gereift wird traditionell auf Holzbrettern im eigenen Keller. | | |
| Warum Bio für die Familie Stöbich mehr als eine Wirtschaftsweise ist und wie gut, sauber und fair am Loisnhof konkret gelebt wird, zeigt ihr Porträt auf unserer Website: | | | |
|  Slow Food in deiner Küche: Gougères mit Grana Granit Wenn französische Pâtisserie auf Mühlviertler Käsehandwerk trifft, entsteht ein ganz besonderes Rezept: | |
| Für diese Gougères hat unsere Slow Food Köchin Babs Zobl zum Grana Granit der Loisnhof Bergkäserei gegriffen. Der extrem lange gereifte Heumilch-Hartkäse, oft liebevoll als „Mühlviertler Parmesan“ bezeichnet, bringt eine würzige Intensität mit und verleiht dem Brandteig eine kraftvoll-alpine Note verleiht. Gefüllt mit einer frischen Petersiliencreme entsteht ein eleganter, dennoch bodenständiger Aperitif-Happen, der zeigt, wie gut internationale Küchentraditionen mit hochwertigen Slow Food Produkten aus Österreich harmonieren. | | | |
| Ein Rezept, das Lust macht, genauer hinzuschmecken – und den Grana Granit von der Loisnhof Bergkäserei als vielseitigen Begleiter in der Küche neu zu entdecken: | | | |
|  Slow Food erleben bis Mitte Februar | |
Montag, 02.02.2026 Webinar | Gesunder Boden, gesunder Betrieb – Biodiversität als Erfolgsfaktor Beim Online-Küchentischgespräch „Gesunder Boden, gesunder Betrieb“ unseres Netzwerkpartners Farming For Nature zeigt Acker- und Schweinebauer Josef Pfeffer, warum lebendige Böden, Zwischenfrüchte und Bodenbiologie zentrale Erfolgsfaktoren für eine zukunftsfähige Landwirtschaft sind. In entspannter Runde gibt er praxisnahe Einblicke, wie Biodiversität nicht nur dem Klima, sondern auch der Wirtschaftlichkeit eines Betriebs zugutekommt. | | | |
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Samstag, 07.02.2026 Markt der Erde Parndorf | Wärme von innen Beim Markt der Erde Parndorf dreht sich unter dem Motto „WÄRME VON INNEN“ alles um wärmende Speisen, saisonale Spezialitäten und handwerklich hergestellte Lebensmittel aus der Region. Freu dich auf genussvolle Begegnungen mit engagierten Produzent:innen und einen Markttag, der zeigt, wie gut, sauber und fair schmecken kann. | | | |
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| | „Bio ist nicht nur eine Wirtschaftsweise, es ist eine Lebenseinstellung.“ CHRISTIAN STÖBICH SLOW FOOD PRODUZENT AUS OBERÖSTERREICH | | |
FOTOCREDITS | 1) FARMING FOR NATURE/ KATHARINA RECKENDORFER; 2) LOISNHOF BERGKÄSEREI; 3) BABS ZOBL; 4) FARMING FOR NATURE; 5) MARKT DER ERDE PARNDORF; 6) LOISNHOF BERGKÄSEREI; | |
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