Willkommen zu unserer Juli-Schneckenpost! Wir versorgen dich mit genussvollen Neuigkeiten aus der Welt von Slow Food im Juli..
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„ein Teller, viele Hände“: Was bleibt Zwei Tage lang wurde vergangenes Wochenende in der Markterei gekocht, verkostet, eingekauft, diskutiert und vor allem eines sichtbar gemacht: Ein guter Teller entsteht nie allein. Bei unserem großen Slow Food Fest „ein Teller, viele Hände“ kamen 15 Köch:innen der Slow Food Cooks’ Alliance mit 40 Produzent:innen und Lebensmittelhandwerker:innen aus ganz Österreich zusammen. Im Mittelpunkt standen nicht nur die fertigen Gerichte und Lebensmittel, sondern auch die Menschen. Die Verkostungskarte zeigte, wie breit, wie vielfältig gutes, sauberes und faires Lebensmittelhandwerk bereits heute ist: von saisonalem Gemüse von Bio à la Karth über Brot und Gebäck von der THO Bakery und der Bio Vollwertbäckerei Gradwohl bis zu Spezialitäten aus alten Obst- und Gemüsesorten von der Spezerey. Dazu kamen Marillen- und Sanddornprodukte vom Biohof Naturnest, Streuobstwiesensäfte, Moste und Essige von Pankrazhofer, verantwortungsvoll eingekaufter und handwerklich gerösteter Spezialitätenkaffee von Trevo Coffee und Bier von der Westwind Brauerei. | |
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| Auf den Tellern wurde diese Vielfalt noch weiter sichtbar: Da trafen Anneliese Steinmayrs (Gastwirtschaft Hansberg) Mühsciutto-Rolls mit Mühsciutto vom eigenen Biohof auf Grana Granit von der Bergkäserei Loisnhof, Leinöl von farmgoodies und Vollmilchtopfen vom Biohof Zauner; Josef Floh (Gastwirtschaft Floh) verband Martin Allrams Einkorn mit Marille, Zucchini und Thymian; Lisa und Johann Rainer (der trautentalwirt) kombinierten Erdbeeren, Lungauer Tauernroggen von Peter und Liesi Löckers Biohof Sauschneider, Schafjoghurt, Holunder und Traubenkernöl von der Ölmühle Fandler; Kräuterwirtin Gerda Stocker machte mit ihrer Wildkräuter-Bowl mit Gemüse und Edelpilzen aus der urbanen Landwirtschaft von Hut & Stiel sichtbar, wie viel Geschmack in pflanzlicher Vielfalt steckt; Martin Nuart und Philipp Medved (Bär & Schaf Wirtschaft) brachten Schaffrischkäse von Eva Nuart mit Kohlrabi, Gurke, Senfsaat und Hadn zusammen; Lukas Lacina (MAST) servierte Pulled Pork vom Biohof Thomabauer mit Jungzwiebel, Radieschen und Senf; Lisa Saahs (Nikolaihof) zeigte mit Brennnessel-Wildkräutersalat, gerösteten Knoblauch-Schwarzbrot-Würfeln, Kräutern und Gemüse vom Nikolaihof sowie Emmerreissalat mit Emmer von Martin Allram, wie viel Tiefe in einfachen Zutaten liegen kann. Am Samstag erzählten René Zimmermanns Waldviertler Flusskrebse mit Sellerie-Walnussmilch und Senfkaviar vom Waldviertler Biohof Karl Ringl, Florian Bucars (Biohotel der daberer) Pilzpastete mit Brioche, Leithaberger Edelkirschen von Andrea Strohmayer, Kräutersalat und Veltliner-Balsamico von Anna Kaiblinger (Veltsam), Clara Aues (Heu & Gabel) Topfenknödel mit Topfen von der Privatkäserei Höflmaier, Erdbeeren, Holunder und weißer Zotter-Schokolade, Erhard Schobers Kukuruz mit Edelpilzen, Mangaliza-Lardo vom Biohof Hubicek und Onsen-Ei, Bernadette Wörndls Santa-Rosa-Sauerteigbrot mit wachsweichem Ei, Joghurt vom Biohof Zauner, Ofen-Paprika, Dukkah, Sprossen von Tommy Greens und Waldstaudekornmehl sowie Ingeborg Daberers Kärntner Kasnudl mit Bergkäse vom Biokäsehof Dellach und Kletznnudl mit der Presidio Kletzenbirne Alpe-Adria von Herkunft, Handwerk und gelebter Biodiversität. Das Besondere: Diese Produkte standen nicht anonym auf der Karte, sondern waren mit konkreten Namen, Betrieben und Geschichten verbunden – und die meisten der Produzent:innen dahinter waren gemeinsam mit den Köchinnen und Köchen der Cooks' Alliance persönlich vor Ort, um den Gästen zu erzählen, was ihre Lebensmittel besonders macht. | |
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| Besonders spürbar wurde auch, wie viel kulinarische Zukunft in regionaler Vielfalt steckt. Alte Getreidesorten wie Einkorn, Emmer, Waldstaudekorn und Lungauer Tauernroggen standen ebenso im Mittelpunkt wie die Presidi Leithaberger Edelkirsche, die Wiesenwienerwald Elsbeere und die Kletzenbirne Alpe-Adria – allesamt Lebensmittel, die zeigen, wie eng Geschmack, Biodiversität, Landschaft und handwerkliches Wissen miteinander verbunden sind. Auch die Weine erzählten von dieser Vielfalt: mit dem Presidio Roter Veltliner Donauterrassen und dem Presidio Wiener Gemischter Satz standen zwei gewachsene Weinkulturen im Glas, die Herkunft nicht vereinheitlichen, sondern in ihrer ganzen regionalen Eigenständigkeit sichtbar machen. Sie alle zeigen: Vielfalt bleibt nur lebendig, wenn sie angebaut, gepflegt, verarbeitet, gekocht, eingeschenkt, gegessen, getrunken und weitererzählt wird. | |
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| Was wir von diesem Wochenende mitnehmen? Gute Lebensmittel entstehen durch Beziehungen. Zwischen Produzent:innen und Köch:innen. Zwischen Genuss und Verantwortung. Zwischen Tradition und Zukunft. Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis aus „ein Teller, viele Hände“, die hoffentlich auch viele unserer Besucher:innen mitgenommen haben: Ein Teller erzählt immer mehr als die Geschichte eines Gerichts. Er erzählt von Böden, Sorten, Tieren, Landschaften und Menschen. Und er zeigt, wie ein anderes Lebensmittelsystem schmecken kann – vielfältig, handwerklich, transparent, gemeinschaftlich und voller Geschmack. Noch mehr Fotos und Videos vom Fest gibt's auf unserem Instagram-Account: | | | |
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|  Slow Food am Teller Ein Produkt aus dem Netzwerk – ein Rezept zum Nachkochen Slow Food Unterstützer Sonnentor | Sprögnitz, Niederösterreich Für jedes Gericht ist ein Kraut gewachsen – davon ist Sonnentor seit vielen Jahren überzeugt. Der Waldviertler Kräuter- und Gewürzexperte zählt zu den Pionieren der österreichischen Bio-Branche und unterstützt Slow Food Österreich seit 2020. | |
| Seit 1988 steht Sonnentor für Bio-Tees, Kräuter und Gewürze aus dem Waldviertel – und für einen Zugang, der gut zu Slow Food passt: Herkunft sichtbar machen, kleinstrukturierte Landwirtschaft stärken und langfristige Beziehungen zu Produzent:innen pflegen. In Österreich arbeitet Sonnentor mit rund 120 Bio-Bäuer:innen zusammen. Anbau- und Lieferverträge, Abnahmegarantien und faire Preise schaffen Planungssicherheit und zeigen, dass gute Lebensmittel nicht nur gute Zutaten, sondern auch Vertrauen und Wertschätzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette brauchen. | | | |
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Fusion-Hascheeknödel mit weißem Minz-Sesam-Krautsalat ein Rezept von Slow Food Köchin Babs Zobl | |
| | | Hascheeknödel sind ein absoluter Wirtshausklassiker: bodenständig, sättigend und eng mit der österreichischen Küche verbunden. In diesem Rezept bekommen sie eine kleine, aber wirkungsvolle Wendung. Die Füllung wird mit dem „Asian BBQ Gewürz“ von Sonnentor abgeschmeckt, das Noten von Orange, Sternanis, Zimt, Ingwer, Paprika, Koriander und Chili mitbringt. Der Erdäpfelteig bleibt klassisch, die Hascheefüllung wird aromatischer, würziger und etwas wärmer im Geschmack. Dazu passt ein heller Krautsalat mit Minze und Sesam, der Frische, Säure und Leichtigkeit auf den Teller bringt. | | |
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Donnerstag, 02.07.2026 Slow Food Oberösterreich: Unterschätztes Freistadt | | | |
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Freitag, 03.07.2026 Slow Food Village Obervellach: Almkräuterwanderung „Entlang der Römerstraße“ | | | |
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04. & 05.07.2026 25. Irschner Kräuterfestival | | | |
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Samstag, 04.07.2026 Markt der Erde Parndorf: Sommerfreuden | | | |
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Samstag, 04.07.2026 Markt der Erde Sibratsgfäll | | | |
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Mittwoch, 08.07.2026 Kräuterwanderung „Durch Wald und Wiese“ im Slow Food Village Obervellach | | | |
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Donnerstag, 09.07.2026 WEIN COOL(er) WEIN! - Wine & Create in Lutzmannsburg | | | |
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09. bis 12.07.2026 Slow Food Oberösterreich reist ins Waldviertel | | | |
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Samstag, 11.07.2026 Regionalmarkt Horn - Markt der Erde | | | |
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Donnerstag, 16.07.2026 Slow Food Village Obervellach | Hofführung und Workshop „Kräuterhof und Permakultur“ | | | |
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Freitag, 17.07.2026 Slow Food Presidio Leithaberger Edelkirsche | Kirscherlebnisführung | | | |
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Freitag, 17.07.2026 Slow Food Village Obervellach: Almkräuterwanderung „Entlang der Römerstraße“ | | | |
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Mittwoch, 22.07.2026 Kräuterwanderung „Durch Wald und Wiese“ im Slow Food Village Obervellach | | | |
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Donnerstag, 23.07.2026 WEIN COOL(er) WEIN! - Wine & Create in Lutzmannsburg | | | |
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26. & 27.07.2026 Catch and Cook | Summer Edition: Wildfang & Kulinarik | | | |
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Samstag, 25.07.2026 Die blauen Wunder des Beerenbergs: Führung & Verkostung | | | |
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Sonntag, 26.07.2026 Slow Food Village Obervellach | Weinbergwanderung im Mölltal | | | |
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Freitag, 31.07.2026 Slow Food Village Obervellach: Almkräuterwanderung „Entlang der Römerstraße“ | | | |
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Samstag, 01.08.2026 60 Jahre Jaklhof - Hoffest | | | |
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|  wo gut, sauber und fair gelebt wird Neue PRODUZENT:INNEN & MANUFAKTUREN IM SLOW FOOD NETZWERK | |
Bio-Ziegenhof Kastner | Baumgartenberg, Oberösterreich Am Bio-Ziegenhof Kastner verbindet die Familie Kastner seit über 30 Jahren biologische Landwirtschaft mit handwerklicher Käseherstellung. Was 1994 mit elf Ziegen begann, ist heute eine Hofkäserei, in der Ziegenschnittkäse, Ziegentopfen und weitere Spezialitäten aus hofeigener Milch entstehen. Die Ziegen leben mit Auslauf und verbringen die Weidesaison auf den Wiesen rund um den Hof. Die Milch wird direkt vor Ort verarbeitet – in sorgfältiger Handarbeit und mit dem Anspruch, Tierwohl, Qualität und ökologische Bewirtschaftung miteinander zu verbinden. | | | |
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| | Naturhof Wieser | Haidershofen, Niederösterreich Am Naturhof Wieser in Haidershofen zeigen Alexander und Nina Steindl, wie regenerative Landwirtschaft in der Praxis funktioniert. Herzstück des Betriebs sind Agroforstsysteme, in denen Obstbäume, Beerensträucher und Hecken mit Weideflächen kombiniert werden. So entstehen vielfältige Lebensräume und eine außergewöhnliche Obstvielfalt. Ergänzt wird der Betrieb durch eine wesensgemäße Tierhaltung mit Wandergeflügel sowie alten Rassen wie dem Turopolje-Schwein und dem Murbodner Rind. | | |
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Erste Raabser Walzmühle M. Dyk | Raabs an der Thaya, Niederösterreich Die Erste Raabser Walzmühle von Familie Dyk zählt zu den Pionieren der biologischen Getreideverarbeitung in Österreich. Seit über 40 Jahren verarbeitet der Familienbetrieb regionales Bio- und Demeter-Getreide zu hochwertigen Mehlen und weiteren Mühlenprodukten. Ein eigens entwickeltes Mahlverfahren sorgt dafür, dass der nährstoffreiche Keimling im Mehl erhalten bleibt. Auch abseits der Produkte setzt die Dyk Mühle auf nachhaltiges Wirtschaften – mit Energie aus Wasserkraft und Photovoltaik sowie einer konsequent ökologischen Betriebsführung. | | | |
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| | „Wir ernten nicht nur Früchte, sondern pflanzen die Zukunft – für einen Boden, der auch morgen noch Leben schenkt.“ ALEXANDER & NINA STEINDL NATURHOF WIESER | | |
FOTOCREDITS | 1-7) VIKTORIA GRUBER; 8) SONNENTOR; 9) BABS ZOBL; 10) Bio-Ziegenhof Kastner; 11) NATURHOF WIESER; 12) DYK MÜHLE; 13) NATURHOF WIESER; | |
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