Willkommen zu unserer Mai-Schneckenpost! Wir versorgen dich mit genussvollen Neuigkeiten aus der Welt von Slow Food im Mai..
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| Wer gut essen möchte, muss wissen, was er oder sie isst. Transparenz ist ein zentraler Bestandteil von Slow Food. Sie beginnt bei der Herkunft eines Produkts, setzt sich in der Verarbeitung fort und zeigt sich nicht zuletzt in der Kennzeichnung von Lebensmitteln. Nur wenn nachvollziehbar ist, woher etwas kommt und wie es erzeugt wurde, können bewusste Entscheidungen getroffen werden. In den letzten Jahren hat sich hier einiges bewegt. Herkunft wird häufiger ausgewiesen, Produzent:innen sichtbarer gemacht, Produktionsweisen bewusster kommuniziert. Und doch ist Transparenz noch keine Selbstverständlichkeit – gerade in der Gastronomie, wo sie vom Engagement einzelner Betriebe abhängt. Gleichzeitig zeigt sich, wie fragil sie ist und wie schnell sie auch wieder verloren gehen kann. Ein aktuelles Beispiel ist die neue Regelung zu sogenannten Neuen Genomischen Techniken (NGT), die derzeit auf EU-Ebene verhandelt wird. Ziel ist es, bestimmte Verfahren der Pflanzenzüchtung neu einzuordnen. Künftig könnten Pflanzen mit gezielten genetischen Veränderungen in vielen Fällen wie konventionelle Sorten behandelt werden – etwa dann, wenn sie weniger als 20 genetische Veränderungen aufweisen. Für Konsument:innen würde das bedeuten, dass solche Zutaten ohne verpflichtende Kennzeichnung in Lebensmitteln enthalten sein können. Gleichzeitig würde damit ein System verändert, das bisher auf klarer Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und Risikoprüfung basiert hat. Vergangene Woche hat der Rat der Europäischen Union dem Vorschlag bereits zugestimmt. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Europäischen Parlament, das in den kommenden Wochen darüber abstimmen wird. Genau hier setzt die europaweite Kampagne Blacked Out Ingredients an. Sie macht auf diese Entwicklung aufmerksam und fordert, dass Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhalten bleibt. Tausende Menschen und zahlreiche Organisationen aus ganz Europa haben sich bereits beteiligt und setzen sich dafür ein, dass Konsument:innen auch in Zukunft nachvollziehen können, wie ihre Lebensmittel erzeugt wurden. Für Slow Food ist Transparenz keine Zusatzinformation, sondern die Grundlage für Vertrauen: zwischen Produzent:innen, Gastronomie und Konsument:innen. Was auf einem Etikett steht – oder nicht steht – ist keine Nebensache. Es entscheidet darüber, wie wir essen und in welche Richtung sich unser Ernährungssystem entwickelt. | |
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|  Slow Food am Teller Ein Produkt aus dem Netzwerk – ein Rezept zum Nachkochen Mühlviertler Leinöl von farmgoodies | Niederwaldkirchen, Oberösterreich Im Mühlviertel, wo karge Böden und ein raueres Klima die Landwirtschaft prägen, gedeiht eine Kulturpflanze mit langer Tradition: der Lein, dessen Saaten sowohl als Ganzes als auch in Form von Öl genutzt werden. | |
| Seit 2014 produziert Günther Rabeder mit seinem Betrieb farmgoodies Bio-Speiseöle aus heimischen Ölsaaten. Der Leinsamen wird direkt am Hof angebaut, geerntet und verarbeitet – vom Feld bis zur Abfüllung bleibt alles in einer Hand. Durch schonende Kaltpressung entsteht ein empfindliches Öl, bei dem Frische entscheidend ist. Es überzeugt mit hohem Omega-3-Gehalt und mild-nussigem Geschmack und passt besonders gut zu Erdäpfeln mit Topfen, gedünstetem Gemüse oder pur. Auch die ganzen Leinsamen sind ein wertvolles Lebensmittel. Sie liefern Ballaststoffe und lassen sich vielseitig verwenden – etwa im Brot, im Müsli oder in warmen Gerichten. | | | |
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frühlingshafte Leinölerdäpfel mit Erbsen und Radieschen ein Rezept von Slow Food Köchin Babs Zobl | |
| | | Leinölerdäpfel gehören im Mühlviertel seit jeher zur bäuerlichen Küche. Ein einfaches Gericht, das von wenigen Zutaten lebt – und vor allem von der Qualität des Leinöls. Nicht umsonst wurde es früher als „flüssiges Gold“ bezeichnet. In dieser frühlingshaften Variante bringen frische Erbsen, Radieschen und Kresse Leichtigkeit und eine feine Schärfe in den Klassiker. Im Mittelpunkt bleibt dennoch das Leinöl, das erst zum Schluss eingerührt wird. So behält es sein volles Aroma und seine wertvollen Inhaltsstoffe. | | |
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01. & 02.05.2026 Bio-Jungpflanzentage am Jaklhof | | | |
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Freitag, 01.05.2026 großer ARCHE NOAH Jungpflanzenmarkt | | | |
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Samstag, 02.05.2026 Pflanzerlfest am Weingut Triebaumer | | | |
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Samstag, 02.05.2026 Slow Food Village St. Daniel | Workshop „Wildkräuter haltbar machen“ | | | |
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02. & 03.05.2026 Weingut Schabl | Farm-to-Fork Pop-Up beim Wagramer Weinfrühling | | | |
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Samstag, 02.05.2026 Markt der Erde Parndorf | Mutter Erde, Mutter Natur | | | |
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Donnerstag, 07.05.2026 Cook & Talk in der Ölmühle Fandler mit Maria Gaukel: Darmgesundheit – Wohlbefinden von innen | | | |
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Donnerstag, 07.05.2026 Slow Food Village Obervellach | Reindling-Backkurs | | | |
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Freitag, 08.05.2026 Bio Vollwert Bäckerei Gradwohl | Backkurs gezogener Strudel, süß & pikant | | | |
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08. & 09.05.2026 Bio-Jungpflanzentage am Jaklhof | | | |
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13. & 14.05.2026 Slow Food Oberösterreich | eine gute Zeit bei Hanslmann am Attersee | | | |
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Freitag, 15.05.2026 Biohof Hubicek | Grillkurs Kamado mit 6-Gänge-Menü | | | |
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Freitag, 15.05.2026 Weinbau Fam. Hans Rohrer | Wein Cool(er) Wein – Wine & Create in Lutzmannsburg | | | |
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Sonntag, 16.05.2026 Biohof Hubicek | Grillkurs Kamado mit 6-Gänge-Menü | | | |
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|  wo gut, sauber und fair gelebt wird Neue PRODUZENT:INNEN & MANUFAKTUREN IM SLOW FOOD NETZWERK | |
Hiasnhof – Familie Naynar | Lungau, Salzburg Auf 1.250 Metern Seehöhe im Salzburger Lungau führt Klara Naynar den Hiasnhof weiter – einen Bergbauernhof, auf dem Käse noch konsequent in Handarbeit entsteht. Aus der Rohmilch von Kühen und Ziegen werden rund 15 Sorten hergestellt, gekäst im Kupferkessel über dem Holzofen und direkt am Hof verarbeitet. Die Tiere weiden im Sommer auf den umliegenden Flächen, im Winter werden sie mit Heu gefüttert. Die Milch bleibt naturbelassen, jeder Schritt erfolgt von Hand. Einige Käse reifen über Monate, andere werden mit regionalen Zutaten wie Wacholder oder Meisterwurz verfeinert. | | | |
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| | Kürnsteiner Hof | Rechberg, Oberösterreich Am Kürnsteiner Hof im Mühlviertel bewirtschaften Daniela und Lukas Griesbacher einen vielfältigen Bio-Betrieb, auf dem Tierhaltung, Ackerbau und Streuobstwiesen ineinandergreifen. Gehalten wird unter anderem das Waldviertler Blondvieh, eine alte Rasse aus der Arche des Geschmacks. Ergänzt wird der Betrieb durch die Verarbeitung von Obst zu Most, Cidre und Essig sowie durch Getreideprodukte aus eigenem Anbau. Ein Agroforstsystem verbindet Weide und Obstbau und schafft eine Landwirtschaft, in der Vielfalt gezielt aufgebaut wird. | | |
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Biohof Sauschneider – Familie Löcker | Lungau, Salzburg Am Biohof Sauschneider im Lungau dreht sich vieles um den Lungauer Tauernroggen. Elisabeth, Peter und Matthias Löcker bauen die beinahe verschwundene Sorte an und verarbeiten sie vollständig am Hof: Der robuste, aromatische Roggen wird direkt am Hof gedroschen, getrocknet und in der eigenen Mühle vermahlen. Daraus entstehen Brot, Gebäck und weitere Produkte. Außerdem wird am Biohof Sauschneider das Schwarze Alpenschwein gehalten und erhalten – eine alte Rasse, die in die Kreislaufwirtschaft eingebunden ist. | | | |
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| | „Ist der Boden gesund, dann ist die Pflanze gesund und auch der Mensch.“ PeTER & LIESI LÖCKER ERHALTER:INNEN DES LUNGAUER TAUERNROGGEN BIOHOF SAUSCHNEIDER | | |
FOTOCREDITS | 1) HIASNHOF/ GIANMARIA GAVA; 2) FARMGOODIES; 3) BABS ZOBL; 4) HIASNHOF/ GIANMARIA GAVA; 5) PATRICK GRIESBACHER-TAFNER; 6-7) SILVIA MUTZ; | |
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