Rezept, 17.03.2026

Peter Fankhauser Zillertaler Holzknechtkrapfen

Restaurant Guat'zEssen

„Ich habe bewusst ein typisches Zillertaler vegetarisches Hausmannskost-Gericht gewählt, weil es unsere Gegend sehr gut widerspiegelt – mit einfachen Produkten, die früher jede:r zu Hause hatte. Ich finde es ganz wichtig, dass unsere traditionellen heimischen Speisen nicht verloren gehen und weiterhin mit einem neuen Twist für uns erhalten bleiben.“

Peter Fankhauser

Zutaten

für 8 Personen

Für die Palatschinken:

  • 1 Ei
  • 1 Dotter
  • 60 g Weizenmehl (glatt)
  • 185 ml Milch

Für die Fülle:

  • 6 mittelgroße Erdäpfel (Kartoffeln)
  • 50 g Graukäse
  • 50 g Bauerntopfen
  • 50 g Ziegenfrischkäse
  • Schnittlauch, Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Butter
  • 100 g Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer

Zum Anrichten:

  • 100 g Asia-Schnittsalate
  • 50 g Wildkräuter, eingelegtes Gemüse und Blüten

Zubereitung

  1. Aus Mehl, Ei, Dotter und Milch einen glatten Teig rühren und daraus dünne Palatschinken backen.
  2. Für die Fülle die Erdäpfel kochen, schälen und anschließend pressen oder fein zerstampfen. Mit dem Bauerntopfen, dem Graukäse und dem Ziegenfrischkäse vermengen. Fein geschnittenen Schnittlauch, Petersilie, Knoblauch und Zwiebel unterheben und die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Palatschinken mit der Fülle bestreichen, einrollen und anschließend in einer heißen Pfanne mit Butterschmalz nochmals kurz herausbacken, sodass die Fülle gut durchwärmt ist.
  4. Mit frischem Schnittlauch bestreuen und mit Wildkräutern, Asia-Salaten sowie eingelegtem Gemüse anrichten.

Peter Fankhauser über sein Rezept: 

„Ich habe bewusst ein typisches Zillertaler vegetarisches Hausmannskost-Gericht gewählt, weil es unsere Gegend sehr gut widerspiegelt – mit einfachen Produkten, die früher jeder Bauer, jeder Bäuerin als Selbstversorger:in zu Hause hatte. So ist ein Gericht entstanden, das über Generationen weitergegeben wurde und auch für mich eines der ersten vegetarischen Gerichte war, die ich in meiner Kochlehre (1993–1996) gelernt habe. Ich habe es nun etwas verfeinert – mit unserem eigenen Permakultur-Gemüse und Kräutern. Ich finde es ganz wichtig, dass unsere traditionellen heimischen Speisen nicht verloren gehen und weiterhin mit einem neuen Twist für uns erhalten bleiben.“