Presse

 

Willkommen im Pressebereich von Slow Food Österreich

Auf dieser Seite findest du alle Presseaussendungen von Slow Food Österreich sowie Presse-Fotos in druckfähiger Auflösung. Das Bildmaterial kann gerne für Berichterstattungen rund um unseren Verein und unsere Projekte und Aktionen unter Angabe des Copyrights verwendet werden.

Für Fragen und weitere Informationen sowie für Vereinbarungen von Interviews stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Bitte kontaktiere uns über unsere Presse-Verantwortliche Daniela Wiebogen (dw@weareferment.com) - wir freuen uns auf deine Nachricht.

Pressemeldungen

Die kulinarischen Schätze der Steiermark entdecken

Hochwertige Lebensmittel von Kleinstproduzent*innen nach den Slow Food Kriterien „gut, sauber und fair“ liegen wie gut verborgene Schätze in den steirischen Regionen. Gemeinsam mit der Steiermärkischen Sparkasse launcht Slow Food Österreich eine kostenlose Genuss-Schatzkarte mit 30 Slow Food Produzent*innen in der Steiermark, begleitet von ausführlichen Porträts und Geschichten sowie einem Gewinnspiel. 

Presseinformation
27.07.2021
ausklappen

Gut, sauber und fair genießen in der Steiermark

Mit dem „Genussführer“ hat es sich der Verein Slow Food Österreich zur Aufgabe gemacht, Slow Food Produzent*innen auf einer kostenlosen, digitalen Plattform zu porträtieren und so Konsument*innen das Auffinden von guten, sauberen und fairen Lebensmitteln aus der Region zu erleichtern. Nach dem Kick-Off im vergangenen Jahr und den ersten 40 Lebensmittelhandwerker*innen aus ganz Österreich wurde der Guide jetzt in Kooperation mit der Steiermärkischen Sparkasse um 30 neue Betriebe aus der Steiermark erweitert: Von Landwirt*innen und Gärtner*innen über Fleischer*innen und Käser*innen bis hin zu Imker*innen und Fischzüchter*innen, von Bio-Pionieren, die teilweise seit 40 Jahren nach ökologischen Kriterien arbeiten, bis hin zu neuen Konzepten des Landwirtschaftens zeigen sie die große Vielfalt an geschmackvollen und ökologischen Lebensmitteln vom Vulkanland bis ins Gesäuse.

Gemeinsam die Genussschätze der Steiermark heben

Für die kulinarische Landvermessung in der Steiermark konnte Slow Food Österreich die Steiermärkische Sparkasse als starke Partnerin in den Regionen gewinnen, die es den Betrieben ermöglicht hat, ohne Selbstkosten für den Guide porträtiert zu werden: Für die Porträts hat das Team von Slow Food Österreich alle neu aufgenommenen Lebensmittelhandwerker*innen vor Ort besucht und in Form von Geschichten und Fotos festgehalten:  „Wir haben uns einen extrem hohen Qualitätsanspruch für unseren neuen Slow Food Genussführer auferlegt. Darum besuchen wir auch alle Produzent*innen persönlich, um uns von ihrer Philosophie zu überzeugen. Wir wollen in unserem Genussführer nur Betriebe zeigen, die wirklich zu 100% nach unseren Prinzipien gut, sauber und fair arbeiten. Deshalb sind wir sehr dankbar, dass die Steiermärkische Sparkasse diesen aufwändigen Prozess unterstützt hat“, so Christina Kottnig, Co-Vorsitzende von Slow Food Österreich.

Kulinarische Schätze entdecken und Urlaub gewinnen

Neben dem digitalen Genussführer auf der Website von Slow Food Österreich liegen in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse auch kostenlose „Schatzkarten“ für die Steiermark auf: Alle Lebensmittelhandwerker*innen sind in einer übersichtlichen Orientierungskarte mit Adress- und Kontaktdaten versehen. Zusammengefaltet ist sie ein praktischer Begleiter für den Einkauf in den steirischen Regionen. Mit einem begleitenden Sammelpass samt Gewinnspiel animieren Slow Food Österreich und die Steiermärkische Sparkasse Konsument*innen, auf kulinarische Schnitzeljagd zu gehen und die Betriebe auf eigene Faust zu entdecken: Wer einen Betrieb besucht, bekommt vor Ort einen Stempel in den Sammelpass eingetragen. Mit fünf Stempeln und einem ausgefüllten Stempelpass kann man bis 30.9.2021 am Gewinnspiel teilnehmen. Verlost werden ein Urlaubswochenende am Frienerhof in Ramsau, ein Kräuterworkshop am Lienhof bei Seiersberg und ein Genusspaket vom Biohof Pranger aus dem Vulkanland. Zusätzlich dürfen sich Kund*innen der Steiermärkischen Sparkasse gegen Vorlage ihrer Bankomatkarte über zahlreiche „Zuckerl“ auf den Höfen freuen: von kostenlosen Verkostungen über saisonale, hausgemachte Goodies beim Besuch bis hin zu Rabatten in den Hofläden. 

Beitrag zum Erhalt der Lebensqualität in den steirischen Regionen

Im Fokus der Zusammenarbeit zwischen Slow Food Österreich und der Steiermärkischen Sparkasse liegt die Stärkung der Kleinproduzent*innen in den steirischen Regionen: Nur wenn ihre hochwertigen Produkte geschätzt und gekauft werden, kann diese kleinstrukturierte Form der Landwirtschaft erhalten bleiben und einen Beitrag zum Erhalt der Lebensqualität leisten. Das ist nicht nur Slow Food Österreich, sondern auch der Steiermärkischen Sparkasse seit der Gründung vor knapp zwei Jahrhunderten ein wichtiges Anliegen: „Unsere Region zeichnet sich durch eine ausgeprägte Vielfalt aus. Die Mischung aus bergigen Wäldern, einer urbanen Landeshauptstadt sowie einer einmaligen Kulinarik sind wertvolle Güter der Steiermark. Als regionales Finanzinstitut ist es seit knapp 200 Jahren unsere Rolle, auf diese Vielfalt zu achten und den Mehrwert der Region bewusst auszubauen. Gemeinsam mit Slow Food Österreich gelingt uns das im Lebensmittelbereich. Eine zukunftsfähige und faire Landwirtschaft zu schaffen ist unser gemeinsames Ziel, um eine langfristige Weiterentwicklung der Region sicherzustellen“, erläutert Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse. Mit 135 Filialen, in denen die kulinarische Schatzkarte kostenlos aufliegt, erhöht die Steiermärkische Sparkasse die Sichtbarkeit der kleinbäuerlichen Produzent*innen enorm und unterstützt damit die Bekanntheit regionaler Lebensmittelhandwerker*innen.

Website zur Kooperation und zum Gewinnspiel

Slow Food Österreich lanciert Genussführer

Erstmals vernetzt eine Slow Food Dachorganisation österreichweit Initiativen, die sich für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem einsetzen. Ein neuer, guter, sauberer und fairer Genussführer geht am 10.12. online.

Slow Food Österreich
10.12.2020
ausklappen

Am Terra Madre Day (10.12.) fällt der Startschuss für einen besonderen Genussführer: Der Verein Slow Food Österreich holt Slow Food Produzent*innen aus ganz Österreich auf die kulinarische Bühne und zeigt traditionelles Lebensmittelhandwerk. Er markiert den Startpunkt einer erstmaligen, landesweiten Vernetzung von Slow Food Akteur*innen in ganz Österreich, die sich für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion stark machen.

Kulinarische Landvermessung vom Neusiedlersee bis zum Bodensee

Welche Lebensmittel prägen unsere kulinarische Identität und stellen sich mit all ihrer Vielfalt gegen den industriellen Einheitsgeschmack? Wer sind die Bauern und Bäuerinnen, die ein traditionelles Lebensmittelhandwerk am Leben erhalten, das von Generation zu Generation weitergegeben wird? Wer sind die Produzent*innen, die Lebensmittel mit Charakter und höchstem qualitativen Anspruch herstellen? Und wo kann ich als Konsument*in diese besonderen Lebensmittel beziehen?

Das Handwerk, das Wissen, die Traditionen des Lebensmittelhandwerks, die ökologische Vielfalt, die auf den Teller kommt, sind in Österreichs Regionen gut erhalten. Der neu gegründete Dachverband „Slow Food Österreich“ hat sich aufgemacht, diesen Genussschatz für alle kulinarisch Interessierten zu heben und ihn für künftige Generationen zu bewahren.

Wegweiser für verantwortungsvollen Genuss

Nach einem halben Jahr mit Kamera und Notizblock auf hochgelegenen Almen, auf Gemüseäckern und in der Backstube, baute der Verein auf seiner neuen Website einen kostenlosen und frei zugänglichen Wegweiser des Genusses auf und porträtierte die ersten 40 Produzent*innen, die die Werte von Slow Food teilen: „Wir sind bei jedem Bauern, jeder Bäuerin, jedem Bäcker, jedem Käser, den wir zeigen, selbst am Hof gestanden. Wir wollen ihnen allen eine Stimme und eine Plattform geben. Wir wollen zeigen, dass diese Art von Lebensmittelproduktion natürlich mit Herausforderungen verbunden ist, aber auch, dass es möglich ist und dass es sich lohnt,“ so Christina Kottnig, Co-Vorsitzende des Vereins Slow Food Österreich.

Essen, was wir retten wollen

In den kommenden Monaten werden auf der Webseite www.slow-food.at mehr und mehr großartige Lebensmittelhandwerker*innen vor den Vorhang geholt: „Hinter keinem dieser Produzent*innen steckt eine große Marketingmaschinerie. Gleichzeitig tun sie etwas von enormem, gesellschaftlichen Wert. Wir müssen jetzt reagieren und nicht, wenn viele von ihnen ihre Höfe aufgegeben haben, weil es sich nicht mehr rentiert. Wir sehen es als unsere Aufgabe, zu zeigen, was sie mit großer Leidenschaft herstellen, damit mehr Menschen auf diese besonderen Produkte aufmerksam werden, getreu dem Motto: Essen, was wir retten wollen!“, so Julia Suntinger, Co-Vorsitzende des Vereins. Künftig sollen Produzent*innen – neben Konsument*innen – über die neue Plattform auch direkt mit Köch*innen und den vielen Slow Food Initiativen im ganzen Land vernetzt werden.

Slow Food Österreich dankt seinen Unterstützer*innen

Ermöglicht wurde der Slow Food Genussführer mit finanzieller Unterstützung von Unternehmen, die der Philosophie von Slow Food nahestehen: Biofisch, Bioschwein Austria, Bio Ente & Bruder Hahn, Butter & Salt, Estyria, Fandler Ölmühle, Ferment, Glücksgally, Slow Food Travel Alpe Adria, Sonnentor, Styx, Wanderhotels und XO Beef. Vielen Dank!

Über den Verein Slow Food Österreich

Seit mehr als 20 Jahren setzen sich regionale Slow Food Initiativen in Österreich mit Leidenschaft und Überzeugung für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem ein. Mit Slow Food Österreich ist es nun erstmals gelungen, eine landesweite Dachorganisation über Convivien und Gemeinschaften im ganzen Land zu spannen, wie es sie in vielen anderen Ländern Europas bereits gibt. Slow Food Österreich unterstützt die Arbeit der Convivien und Gemeinschaften im ganzen Land, agiert als Netzwerk und als Inkubator für neue Ideen und setzt sich insbesondere für einen Wandel unseres Ernährungssystems ein. Seine Wurzeln hat Slow Food im italienischen Städtchen Bra, wo die NGO 1986 von Carlo Petrini unter dem Namen „Arcigola“ gegründet wurde und 1989 in Paris zur weltweiten Organisation „Slow Food“ wurde. Weltweit gibt es Slow Food in 160 Ländern mit rund einer Million Unterstützer*innen.

Fotos: © Slow Food Österreich/ Buero.Band

Slow Food Österreich wurde gegründet

Die neue Dachorganisation Slow Food Österreich vernetzt Produzent*innen, Köche und Köch*innen UND Konsument*innen

Presseinformation
21.07.2020
ausklappen

Die Coronakrise hat auch die Schwachstellen des Ernährungssystems schonungslos offengelegt: fehlende Erntehelfer auf Gemüsefeldern, unmenschliche Arbeitsbedingungen in der Lebensmittelverarbeitung und Missstände in Fleischfabriken sind nur drei Beispiele dafür, welche Folgen unsaubere und ausbeuterische Produktion und gedankenloses Konsumverhalten haben. Billige Lebensmittel haben ihren Preis. Dagegen kämpft die weltweite Slow Food-Bewegung seit mehr als 30 Jahren in über 160 Ländern.

Starke Stimme für Slow Food in Österreich 

Nun erhebt sich in der österreichischen Slow Food-Bewegung auch eine junge, starke Stimme, die sich für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Ernährungs- und Esskultur einsetzt. Viele Initiativen aus den Bundesländern haben Ende Juni in Salzburg „Slow Food Österreich“ gegründet - als neue Dachorganisation, die im Verbund mit den regionalen Slow Food Initiativen in ganz Österreich für gute, saubere Lebensmittel zu fairen Preisen kämpfen wird.

Die regionalen Slow Food Convivien (Vereinigungen von ernährungsbewussten Konsument*innen) in Vorarlberg, Oberösterreich, Niederösterreich, dem Salzburger Land und dem Burgenland sowie die Initiativen von Slow Food Kärnten und weitere Slow Food Gemeinschaften setzen sich lokal und regional für kleinere Lebensmittelerzeuger und Lebensmittelhandwerkerinnen ein und vernetzen sie mit Gastwirtinnen und Köchen. Ihre Mission: Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Essen künftig mehr wert sein muss: "Mit der Bewältigung der Coronakrise und ihrer Auswirkungen werden sich auch unsere Lebens- und Konsumgewohnheiten zugunsten einer nachhaltigeren, ökologischeren Landwirtschaft und einer neuen Esskultur verändern müssen", fordern die Initiatorinnen und Initiatoren der neuen Slow Food Österreich Dachorganisation.

Startschuss für zahlreiche Slow Food Projekte 

In den kommenden Monaten werden in Zusammenarbeit mit Slow Food International zahlreiche Projekte erarbeitet: die Terra Madre 2020, eine weltumspannende Veranstaltungsserie, Slow Food Reiseregionen, Slow Food Dörfer sowie Slow Food Märkte umgesetzt und ein Netzwerk von Köchen vorgestellt. Damit soll ein Bewusstseinsbildungsprozess angestoßen werden und eine Veränderung beim Einkauf und Konsum von Lebensmitteln in Gang gesetzt werden - basierend auf den Prinzipien von Slow Food: gut, sauber und fair.

"Wir sind mit Bio-Muttermilch und gesunden Grundnahrungsmitteln aufgewachsen und fordern auch für unsere Kinder gute und saubere Lebensmittel", sagen die Vorsitzenden von Slow Food Österreich, Christina Kottnig (25) und Julia Suntinger (25). "Dazu bauen wir nun die Dachorganisation neu auf." Mit im Vorstand sind Daniela Wiebogen (Slow Food Youth), Monika Liehl aus dem Burgenland, die die Slow Food Convivien vertritt, sowie Eckart Mandler, Projektleiter von Slow Food Kärnten. Sitz der Organisation ist in Wien.

Über Slow Food

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die vor 30 Jahren vom Italiener Carlo Petrini gegründet wurde und heute über 100.000 Mitglieder sowie 1.000.000 Unterstützerinnen und Unterstützer in 160 Ländern zählt. Der Bewegung zugrunde liegt die Überzeugung, dass das Essen ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens ist und dass die Lebensqualität unweigerlich mit einer gesunden, guten und abwechslungsreichen Ernährung zusammenhängt. Das bedeutet für uns alle, der Ernährung die ihr zustehende Bedeutung beizumessen und den Wert unserer Lebensmittel erkennen und schätzen zu lernen. Eines der Ziele von Slow Food ist es, weltweit – und somit auch in Österreich – die Artenvielfalt, die Biodiversität und die Vielfalt im Lebensmittelbereich zu erhalten und zu fördern. Genuss mit Verantwortung bedeutet u.a. durch bewusste Kaufentscheidungen Zeichen setzen und regionalen und saisonalen von Hand hergestellten Produkten aus landwirtschaftlicher Produktion den Vorrang zu geben – eben “gut, sauber & fair” hergestellten Lebensmitteln:

  • Gute Lebensmittel sind vielfältig, saisonal und frisch, nahrhaft und gesundheitlich einwandfrei, regen die Sinne an und sind ein Genuss.

  • Saubere Lebensmittel werden produziert, ohne die Umwelt und das Ökosystem zu belasten und ohne Schaden an Mensch, Natur und Tier zu verursachen.

  • Faire Lebensmittel werden unter einwandfreien Bedingungen erzeugt, mit angemessenen Preisen für alle Beteiligten und im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit.

Fotos: © Slow Food Österreich/ Sandra Rindler

Downloads

Fotos

Pressespiegel