Erdäpfelnudeln einmal anders: in buttrigen Kürbiskernbröseln geschwenkt und mit dem nussigen Kürbiskernöl der Ölmühle Fandler verfeinert. Ein bodenständiges Herbstgericht, das wunderbar in die kühlere Jahreszeit passt. Die Ölmühle Fandler in Pöllau steht seit Generationen für traditionelles Ölhandwerk und naturbelassene, kaltgepresste Qualitätsöle und feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen.
340 g mehlige Erdäpfel
170 g griffiges Mehl
3 EL Weizengrieß
30 g Butter, zerlassen
2 Eier
2 g Salz
1 Prise Muskatnuss
Wasser zum Kochen
Salz für das Kochwasser
80 g Kürbiskerne, grob bis fein gemahlen
50 g Brösel
50 g Butter
40 ml Kürbiskernöl z.B. von der Ölmühle Fandler
1 Prise Salz
Erdäpfelpresse
etwas Kürbiskernöl zum Beträufeln, z.B. von der Ölmühle Fandler
Erdäpfel in Salzwasser weich kochen, schälen und noch heiß durch die Erdäpfelpresse drücken.
Mehl, Grieß, zerlassene Butter, Eier, Salz und Muskatnuss zu den noch warmen Erdäpfeln geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Erdäpfelteig etwa 20 Minuten rasten lassen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu etwa 3 cm dicken Rollen formen. Davon fingerdicke Stücke von jeweils etwa 20 g abschneiden und mit den Händen zu länglichen Nudeln wuzeln. Die Enden dabei etwas spitzer auslaufen lassen.
Reichlich Salzwasser aufkochen. Die Erdäpfelnudeln hineingeben und bei mittlerer Hitze etwa 6 Minuten gar ziehen lassen. Mit einem Siebschöpfer herausheben und gut abtropfen lassen.
Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Kürbiskerne, Brösel und Salz dazugeben und unter ständigem Rühren einige Minuten goldbraun rösten. Zum Schluss das Kürbiskernöl einrühren.
Die heißen Erdäpfelnudeln zu den Kürbiskernbröseln in die Pfanne geben und vorsichtig darin schwenken, bis sie rundum mit den Bröseln bedeckt sind. Noch heiß servieren und nach Belieben mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.
Dazu passen Rote-Rüben-Salat oder warmes Sauerkraut.
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