Großmugl

Biohof Forstner

Von Küken in fünf Farben über Getreide und Gemüse bis zu Blumen reicht die Palette bei Josef Forstner und Christa Eggenberger in Geitzendorf. Und Kultur gibt es am Hof auch noch.

Wir haben immer wieder ein bisschen experimentiert.

Josef Forstner

 

Wenn man beim Hof von Josef Forstner ankommt, kann es passieren, dass man von einer bunten Schar zerzauster Küken in fünf Farben begrüßt wird. Neben denen der eigenen Hühner („Wir lassen jede brüten, die brüten will“) hat sich Josefs Partnerin Christa Eggenberger Eier vom Blumenhuhn bestellt: Vielfalt ist eben etwas Schönes. Darauf setzen die beiden auch bei ihrem Gemüse, das sie hier in Geitzendorf im westlichen Weinviertel seit einigen Jahren auf rund 3000 Quadratmetern neben den größeren Feldern mit Erdäpfeln und verschiedensten Getreidesorten anbauen.

Ich habe einfach Lust gehabt, das auszuprobieren“, sagt Josef, der immer schon Bauer war, nebenbei allerdings Germanistik studiert hat und mit der lokalen Theatergesellschaft am Hof regelmäßig ambitionierte Theaterprojekte umsetzt. „Vor ein paar Jahren habe ich mir gedacht, jetzt muss mehr Action in die Landwirtschaft.“ Dazu kommt, dass Christa ausgebildete Gärtnermeisterin ist. Ihr ist es auch zuzuschreiben, dass das kleine Feld, an dessen Rand ein wohl meist ungenutzter Liegestuhl steht, dieses Jahr besonders bunt aussieht. Sie hat mit Mischkultur begonnen, manches hat besser funktioniert, anderes wird sie beim nächsten Mal verbessern.

Angebaut haben die beiden Spinat und Salat, Paradeiser und Paprika, Karotten und Kukuruz und viele andere Gemüsesorten, rundherum wachsen Blumen, die sie ab Hof und auf den Bauernmärkten in Korneuburg und Stockerau ebenfalls verkaufen. „Auch die werden langsam ein fixer Zweig“, sagt Christa. Es kann eben nicht bunt genug sein.

Auf einen Blick:

Produzent*in

Biohof Forstner

Josef Forstner
2002 Großmugl
Geitzendorf 21