Der Vetterhof in Lustenau ist seit jeher innovativ. Zu den zahlreichen Gemüsesorten, den besonderen Rindern und den veredelten Produkten kommen laufend neue Ideen dazu.
„Wir machen das, was wir aus unseren Böden rausholen können.“
Simon Vetter
Innovation gehört zur Tradition des Vetterhofs. Seit rund 300 Jahren betreibt die Familie im Rheintal Landwirtschaft, sie gehört zu den Pionier:innen, was Bio-Produktion und Direktvermarktung angeht. Und sie erfand ihren Betrieb sozusagen neu, als es am Hof in Lustenau nach und nach zu eng wurde. Seit 1996 steht am Rande der Stadt nun der moderne Vetterhof, den mittlerweile Simon Vetter zusammen mit seinem Bruder Raphael betreibt. Sie bauen dort so ziemlich alles an, was geht, teilweise recht überraschende Sachen: von Paradeisern und Paprika reicht das Sortiment über Wassermelonen und Shishitos bis hin zu Süßkartoffeln.
Früher gab es eine kleine Herde an Aubrac Rindern, seit 2022 wird der Hof als reiner Bio-Gemüsebaubetrieb geführt. Das Gemüse wird über Abokisten und an die Vorarlberger (Spitzen-) Gastronomie direktvermarktet. Im Hofladen gibt es neben frischem Gemüse auch noch veredelte Produkte, von Randig Ingwer Sirup über Chilicrunch bis hin zum Randiggeist, dessen Etikett in Zusammenarbeit mit einer dänischen Künstlerin im Corona Lockdown entstand.
Und das ist längst nicht alles: Am Vetterhof wird es selten langweilig. Fast immer gibt es irgendein neues Projekt, irgendein neues Produkt in der Pipeline. „Wir kommen immer wieder einmal auf die Idee, etwas Verrücktes auszuprobieren“, sagt Simon. „Es ist einfach extrem cool, so viele Sachen zu machen.“